Integration

Integration in eine neue Gesellschaft ist ein langwieriger Prozess, der mehr Vielfalt, Chancengleichheit und Teilhabe für alle bedeutet. Dafür bedarf es der Anstrengungen aller. Der Erwerb der neuen Sprache und die Kenntnis ihrer Geschichte, Traditionen und Kultur ist für die Teilhabe an der Einwanderungsgesellschaft eine unterlässliche Voraussetzung. Um diesen Prozess zu unterstützten, sind wir vom BAMF zugelassener Träger für Integrationskurse und Berufssprachkurse. Folgende Kurse bieten wir an:

  • allgemeiner Integrationskurs
  • Zweitschriftlernerkurs
  • Alphabetisierungskurs
  • Berufssprachkurse auf den Niveaustufen A1 - C1

Zulassung zum Integrationskurs

Folgende Personengruppen sind zur Teilnahme am Integrationskurs berechtigt:

  • Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis gemäß § 44 Abs. 1 Satz 1 AufenthG
  • Ausländer mit einem Aufenthaltstitel gemäß § 23 Abs. 2 oder 4 AufenthG
  • Ausländer im Besitz einer Aufenthaltsgestatttung, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt in Deutschland zu erwarten ist (Iran, Irak, Syrien, Eritrea, Somalia)
  • Ausländer mit einer Duldung gemäß § 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG
  • Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis gemäß § 25 Abs. 5 AufenthG

Bitte beachten:

Vor Einstieg in den Integrationskurs müssen Sie sich persönlich bei uns anmelden. Bitte bringen Sie mit:

  • Ihren Pass/Ausweis/Identitätsnachweis
  • die Berechtigung oder Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs
  • Ihren Leistungsbescheid vom Sozialamt oder Jobcenter (für den Antrag auf Kostenbefreiung)

Gern können Sie auch ohne Berechtigung oder Bewilligung zu uns kommen und sich in einem Beratungsgespräch vorab über die Kursmodalitäten informieren.

Vor Kursbeginn erfolgt ein Einstufungstest. Dieser dient der Zuordnung zum richtigen Kurs. Bitte melden Sie sich bei uns für den Einstufungstest an!

Informationen und Gesprächstermine erhalten Sie unter 03984 2551 oder per email info@kvhs-uckermark.de

Informationen zu den Kursen

Alle Kurse enden mit den beiden skalierten Abschlusstests "Deutsch-Test für Zuwanderer" (DTZ) und "Leben in Deutschland" (LiD). Wenn Sie beide Tests erfolgreich bestanden haben, erhalten Sie ein Zertifikat über den erfolgreichen Besuch des Integrationskurses.

Integrationskurs allgemein:

Der allgemeine Integrationskurs umfasst 700 Unterrichtsstunden und hat zum Ziel, in 600 Unterrichtsstunden (6 Modulen) Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) sowie in 100 Unterrichtsstunden Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland zu vermitteln.

Der Erwerb der Deutschkenntnisse geschieht anhand von alltagsbezogenen Inhalten wie Arbeit, Wohnen, Gesundheit oder Ämter und Behörden. Im 100 Unterrichtsstunden umfassenden Orientierungskurs werden die Themenbereiche Politik in der Demokratie, Geschichte und Verantwortung sowie Mensch und Gesellschaft behandelt.

Integrationskurs für Zweitschriftlerner:

Der 1000 Stunden umfassende Zweitschriftlernerkurs richtet sich an Teilnehmer, die bereits in einer nicht-lateinischen Schriftsprache alphabetisiert und mit dem Schriftspracherwerb im Allgemeinen vertraut sind. Nach Einführung in die lateinische Sprache erwerben die Teilnehmer Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie zu einer selbständigen Verwendung der deutschen Sprache auf dem B1-Niveau befähigen. 

Integrationskurs Alphabetisierung:

Der 1000 Unterrichtsstunden umfassende Integrationskurs mit Alphabetisierung richtet sich an Migranten, die das lateinische oder ihr eigenes Alphabet nicht oder nicht ausreichend beherrschen. Sie benötigen zu Beginn des Spracherwerbsprozesses eine besondere (schrift-)sprachliche und methodisch-didaktische Förderung. Im Alphabetisierungskurs wird angestrebt, dem Ziel der funktionalen Alphabetisierung der Teilnehmenden möglichst nah zu kommen und gleichzeitig Deutschkenntnisse auf dem Niveau der elementaren Sprachverwendung zu erwerben.

Berufssprachkurse:

In den Berufssprachkursen erwerben die Teilnehmer Kenntnisse, um sich auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren zu können. Beachten Sie, dass die Teilnahme nur möglich ist, wenn das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit eine entsprechende Bewilligung zur Teilnahme ausstellt.


CP44IK47 Integrationskurs 47 - allgemein

Beginn Di., 12.10.2021, 08:00 - 12:15 Uhr
Kursgebühr 0,00 € (aktuelles Entgelt)
Teilnehmerentgeltstaffelung
Dauer 140 x 5
Kursleitung Krzysztof Nowaczek
Galina Mascher

Der allgemeine Integrationskurs umfasst 700 Unterrichtsstunden und hat zum Ziel, in 600 Unterrichtsstunden (6 Modulen) Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) sowie in 100 Unterrichtsstunden Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland zu vermitteln. Der Erwerb der Deutschkenntnisse geschieht anhand von alltagsbezogenen Inhalten wie Arbeit, Wohnen, Gesundheit oder Ämter und Behörden. Im 100 Unterrichtsstunden umfassenden Orientierungskurs werden die Themenbereiche Politik in der Demokratie, Geschichte und Verantwortung sowie Mensch und Gesellschaft behandelt. Der allgemeine Integrationskurs schließt mit den beiden skalierten Abschlusstests "Deutsch-Test für Zuwanderer" (DTZ) und "Leben in Deutschland" (LiD) ab.

Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 2,20 €/UE bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt.

Vor Einstieg in den Integrationskurs erfolgt ein Einstufungstest in das entsprechende Modul. Bitte melden Sie sich bei uns für den Einstufungstest an und fragen uns auch nach Möglichkeiten der Kostenbefreiung!

Bitte melden und informieren Sie sich direkt bei Karin Trentau, Telefon: 03984 2551 oder karin.trentau@kvhs-uckermark.de

Wer kann an einem Intergrationskurs teilnehmen?

Ausländische Staatsangehörige
Ein gesetzlicher Anspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs besteht für Ausländer, die ihren ersten Aufenthaltstitel ab dem 1. Januar 2005 erhalten haben und sich dauerhaft in Deutschland aufhalten (§ 44 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes - AufenthG). Die entsprechende Bescheinigung stellt die örtliche Ausländerbehörde aus. Ausländer, die bereits länger in Deutschland leben, können vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen verfügbarer Plätze zugelassen werden.

Spätaussiedler
Spätaussiedler sowie deren Ehegatten und Abkömmlinge haben einen Anspruch auf einmalige kostenlose Teilnahme an einem Integrationskurs, wenn sie nach dem 1. Januar 2005 nach Deutschland gekommen sind. Geregelt ist dies in § 9 Absatz 1 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG). Die Teilnahmeberechtigung wird bei Einreise in das Bundesgebiet vom Bundesverwaltungsamt ausgehändigt.

Deutsch Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige, die nicht ausreichend Deutsch sprechen und in besonderer Weise integrationsbedürftig sind, können vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu einem Integrationskurs zugelassen werden, § 44 Absatz 4 Satz 2 Aufenthaltsgesetz (AufenthG).
Besonders integrationsbedürftig ist, wem es bisher nicht gelungen ist, sich ohne staatliche Hilfe in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Bundesrepublik Deutschland zu integrieren.
Die Zulassung erhält der deutsche Staatsbürger vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Sie berechtigt ihn zur Teilnahme an einem Integrationskurs und er kann sich damit bei einem Integrationskursträger anmelden.

EU-Bürger
Bürger der Europäischen Union haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs . Sie können aber auf Antrag gemäß § 44 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) vom Bundesamt zu einem Integrationskurs zugelassen werden, wenn ausreichend Kursplätze vorhanden sind.
Der allgemeine Integrationskurs umfasst 700 Unterrichtsstunden und hat zum Ziel, in 600 Unterrichtsstunden (6 Modulen) Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) sowie in 100 Unterrichtsstunden Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland zu vermitteln. Der Erwerb der Deutschkenntnisse geschieht anhand von alltagsbezogenen Inhalten wie Arbeit, Wohnen, Gesundheit oder Ämter und Behörden. Im 100 Unterrichtsstunden umfassenden Orientierungskurs werden die Themenbereiche Politik in der Demokratie, Geschichte und Verantwortung sowie Mensch und Gesellschaft behandelt. Der allgemeine Integrationskurs schließt mit den beiden skalierten Abschlusstests "Deutsch-Test für Zuwanderer" (DTZ) und "Leben in Deutschland" (LiD) ab.

Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushalts finanziert. Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 2,20 €/UE bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt.

Vor Einstieg in den Integrationskurs erfolgt ein Einstufungstest in das entsprechende Modul. Bitte melden Sie sich bei uns für den Einstufungstest an und fragen uns auch nach Möglichkeiten der Kostenbefreiung!

Bitte melden und informieren Sie sich direkt bei Karin Trentau, Telefon: 03984 2551 oder karin.trentau@kvhs-uckermark.de

Wer kann an einem Intergrationskurs teilnehmen?

Ausländische Staatsangehörige
Ein gesetzlicher Anspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs besteht für Ausländer, die ihren ersten Aufenthaltstitel ab dem 1. Januar 2005 erhalten haben und sich dauerhaft in Deutschland aufhalten (§ 44 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes - AufenthG). Die entsprechende Bescheinigung stellt die örtliche Ausländerbehörde aus. Ausländer, die bereits länger in Deutschland leben, können vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen verfügbarer Plätze zugelassen werden.

Spätaussiedler
Spätaussiedler sowie deren Ehegatten und Abkömmlinge haben einen Anspruch auf einmalige kostenlose Teilnahme an einem Integrationskurs, wenn sie nach dem 1. Januar 2005 nach Deutschland gekommen sind. Geregelt ist dies in § 9 Absatz 1 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG). Die Teilnahmeberechtigung wird bei Einreise in das Bundesgebiet vom Bundesverwaltungsamt ausgehändigt.

Deutsch Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige, die nicht ausreichend Deutsch sprechen und in besonderer Weise integrationsbedürftig sind, können vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu einem Integrationskurs zugelassen werden, § 44 Absatz 4 Satz 2 Aufenthaltsgesetz (AufenthG).
Besonders integrationsbedürftig ist, wem es bisher nicht gelungen ist, sich ohne staatliche Hilfe in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Bundesrepublik Deutschland zu integrieren.
Die Zulassung erhält der deutsche Staatsbürger vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Sie berechtigt ihn zur Teilnahme an einem Integrationskurs und er kann sich damit bei einem Integrationskursträger anmelden.

EU-Bürger
Bürger der Europäischen Union haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs . Sie können aber auf Antrag gemäß § 44 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) vom Bundesamt zu einem Integrationskurs zugelassen werden, wenn ausreichend Kursplätze vorhanden sind.


Ihre Ansprechpartnerin: Karin Trentau, E-Mail: karin.trentau@kvhs-uckermark.de

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Termine

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.