Themenjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Jüdisches Leben in Deutschland ist mehr als die Erinnerung an die Spuren der Vergangenheit. Jüdisches Leben ist Kultur, Literatur, Religion, Debatte, Musik. Jüdisches Leben wird immer wieder angegriffen. Wie zum Beispiel in Halle am 9. Oktober 2019. Wie täglich im Internet, mit Verschwörungstheorien, durch antisemtische Vorurteile. Juden in Deutschland sind nicht nur Opfer des Nationalsozialismus und auch nicht nur Opfer von Antisemitismus – und sie möchten auch nicht nur also solche wahrgenommen werden. Jüdisches Leben heißt für Nicht-Juden in Deutschland oft auch: Unsicherheit, Unwissenheit, Schuldgefühl. Um all diese Aspekte geht es in diesem Themenjahr.

Die KVHS hat verschiedene Veranstaltungen dazu geplant und durchgeführt: Stadtspaziergänge in Prenzlau und Angermünde. Exkursionen, z.B. ins jüdische Museum Berlin und ins jüdische Ritualbad Schwedt. Vortrag und Workshop zum Themenkomplex Antisemitismus. Ein Theaterprojekt mit jungen Menschen in Templin oder auch unser jüdisches Kulturfest mit Klezmer-Musik von Josif Gofenberg und kulinarischen Beiträgen von Diana Sandler, sowie dem Kurzfim Masel Tov Cocktail.

Alle Veranstaltungen und Informationen zum bundesweiten Festjahr finden Sie hier:  #2021JLID  -

Auch unserer Veranstaltungen sind dort zu finden.

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Zum Abschluss der Reihe zeigen wir noch bis Mitte Januar 2022 die deutsch-polnische Ausstellung "Im Fluß der Zeit - jüdisches Leben an der Oder". Zur Eröffnung war die Kuratorin Dr. Magdalena Gebala in Prenzlau.