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ZP91190 "America First" - Die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA in Geschichte und Gegenwart

Beginn Do., 09.01.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 2,00 € (aktuelles Entgelt)
Teilnehmerentgeltstaffelung 2 € kE
Dauer 1 x 2
Kursleitung Prof. Dr. Michael Hochgeschwender
Prof. Dr. Werner Plumpe

Der Aufstieg der USA zu einer führenden Wirtschafts- und Industrienation begann im 19. Jahrhundert. Entgegen dem Mythos eines liberalen, an den Marktprinzipien Adam Smith orientierten Wirtschaftssystems waren aber gerade staatliche Interventionen grundlegend für den ökonomischen Erfolg des Landes. Die Rolle des Bundesstaates bei den riesigen Infrastrukturmaßnahmen im 19. Jahrhundert oder die bereits seit den 1820er systematisch betriebene Schutzzollpolitik, an der bis zum Zweiten Weltkrieg konsequent festgehalten wurde, stehen exemplarisch für die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg in bestimmten Bereichen (z. B. Rüstungsindustrie) dominierte. In diesem Gesprächsabend soll diese oft vernachlässigte Seite der US-amerikanischen Politik genauer untersucht werden. Dabei sollen auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur aktuellen Politik Donald Trumps in den Blick genommen werden.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte. Werner Plumpe ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Von 2008-2012 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.

Dieser Vortrag ist Bestandteil der Reihe vhs.wissen.live und findet in Kooperation mit der vhs Südost (Landkreis München) und vhs Erding statt.

Sie können diesen Vortrag von zu Hause aus anschauen. Nach Anmeldung senden wir Ihnen einen entsprechenden Link zu. Gern könne Sie auch in die vhs kommen und den Vortrag mit anderen Teilnehmern folgen. Bitte geben Sie bei Anmeldung an, welches Kursformat sie nutzen möchten.
Der Aufstieg der USA zu einer führenden Wirtschafts- und Industrienation begann im 19. Jahrhundert. Entgegen dem Mythos eines liberalen, an den Marktprinzipien Adam Smith orientierten Wirtschaftssystems waren aber gerade staatliche Interventionen grundlegend für den ökonomischen Erfolg des Landes. Die Rolle des Bundesstaates bei den riesigen Infrastrukturmaßnahmen im 19. Jahrhundert oder die bereits seit den 1820er systematisch betriebene Schutzzollpolitik, an der bis zum Zweiten Weltkrieg konsequent festgehalten wurde, stehen exemplarisch für die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg in bestimmten Bereichen (z. B. Rüstungsindustrie) dominierte. In diesem Gesprächsabend soll diese oft vernachlässigte Seite der US-amerikanischen Politik genauer untersucht werden. Dabei sollen auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur aktuellen Politik Donald Trumps in den Blick genommen werden.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte. Werner Plumpe ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Von 2008-2012 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.

Dieser Vortrag ist Bestandteil der Reihe vhs.wissen.live und findet in Kooperation mit der vhs Südost (Landkreis München) und vhs Erding statt.

Sie können diesen Vortrag von zu Hause aus anschauen. Nach Anmeldung senden wir Ihnen einen entsprechenden Link zu. Gern könne Sie auch in die vhs kommen und den Vortrag mit anderen Teilnehmern folgen. Bitte geben Sie bei Anmeldung an, welches Kursformat sie nutzen möchten.



Kursort

VHS R 203

Brüssower Allee 48
17291 Prenzlau

Termine

Datum
09.01.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Brüssower Allee 48, P VHS R 203