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CP1001X Eröffnung Ausstellung: Im Fluß der Zeit - Jüdisches Leben an der Oder

Beginn Mi., 27.01.2021, - Uhr
Kursgebühr entgeltfrei (aktuelles Entgelt)
Teilnehmerentgeltstaffelung
Dauer
Kursleitung Dr. Magdalena Gebala

Wegen Corona verschoben - Wir suchen neuen Termin!
Die Ausstellung widmet sich Momenten der jüdischen Geschichte beiderseits der Oder. Sie will zum Nachdenken und zum Gespräch zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern der Region anregen. Sie ist zugleich eine Einladung zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbes dieser Landschaft.

Wir zeigen die deutsch-polnische Wanderausstellung in unseren Fluren im EG und 1. OG - sie besteht aus 20 Tafeln mit Bildern und Erklärungen. Die Ausstellung können Sie in der Woche täglich zwischen 08:00 und 18:00 Uhr in den Fluren der Regionalstelle Prenzlau der KVHS Uckermark besichtigen. Der Besuch ist kostenfrei. Gruppen bitte anmelden bzw. Termin abstimmen

weitere infos:
Die Landschaft an der Oder mit ihren wechselnden herrschaftlichen und nationalen Zugehörigkeiten war über Jahrhunderte ein Begegnungsraum. Hier kreuzten sich auch die deutsch-jüdische und die polnisch-jüdische Kultur. In der Neuzeit bedrohte der Nationalismus, gepaart mit dem Antisemitismus, diese kulturelle Vielfalt an Oder, Obra und Warthe. Der Nationalsozialismus zerstörte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weite Abschnitte der Oder zur deutsch-polnischen Grenze und die deutsche Bevölkerung aus den Regionen östlich des Flusses vertrieben. Polen fanden hier eine neue Heimat und für kurze Zeit schien es, dass in Niederschlesien und Pommern jüdisches Leben heimisch werden könnte. Mehrere Zehntausend polnisch-jüdische Holocaust-Überlebende siedelten sich hier an, doch die meisten wanderten bis Ende der 1960er Jahre wieder aus. Die jahrhundertelange Anwesenheit von Juden an der Oder fiel dem Vergessen anheim, ihre Spuren wurden oft zerstört.
Wegen Corona verschoben - Wir suchen neuen Termin!
Die Ausstellung widmet sich Momenten der jüdischen Geschichte beiderseits der Oder. Sie will zum Nachdenken und zum Gespräch zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern der Region anregen. Sie ist zugleich eine Einladung zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbes dieser Landschaft.

Wir zeigen die deutsch-polnische Wanderausstellung in unseren Fluren im EG und 1. OG - sie besteht aus 20 Tafeln mit Bildern und Erklärungen. Die Ausstellung können Sie in der Woche täglich zwischen 08:00 und 18:00 Uhr in den Fluren der Regionalstelle Prenzlau der KVHS Uckermark besichtigen. Der Besuch ist kostenfrei. Gruppen bitte anmelden bzw. Termin abstimmen

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Die Landschaft an der Oder mit ihren wechselnden herrschaftlichen und nationalen Zugehörigkeiten war über Jahrhunderte ein Begegnungsraum. Hier kreuzten sich auch die deutsch-jüdische und die polnisch-jüdische Kultur. In der Neuzeit bedrohte der Nationalismus, gepaart mit dem Antisemitismus, diese kulturelle Vielfalt an Oder, Obra und Warthe. Der Nationalsozialismus zerstörte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weite Abschnitte der Oder zur deutsch-polnischen Grenze und die deutsche Bevölkerung aus den Regionen östlich des Flusses vertrieben. Polen fanden hier eine neue Heimat und für kurze Zeit schien es, dass in Niederschlesien und Pommern jüdisches Leben heimisch werden könnte. Mehrere Zehntausend polnisch-jüdische Holocaust-Überlebende siedelten sich hier an, doch die meisten wanderten bis Ende der 1960er Jahre wieder aus. Die jahrhundertelange Anwesenheit von Juden an der Oder fiel dem Vergessen anheim, ihre Spuren wurden oft zerstört.



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