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Bildungsfreistellung Brandenburg

Erwerbst√§tige k√∂nnen sich im Land Brandenburg im Rahmen der Bildungsfreistellung f√ľr die Teilnahme an beruflichen, kulturellen oder politischen Weiterbildungen von der Arbeit freistellen lassen. Innerhalb von 2 Kalenderjahren k√∂nnen 10 Tage f√ľr die eigene Weiterbildung genutzt werden, um die eigenen F√§higkeiten und Kompetenzen zu erweitern. Das Recht darauf ist in Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz festgeschrieben.

Die Bildungsfreistellung erfolgt mit Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, d.h. ohne Verlust an Urlaubstagen oder Lohn.

Wer kann die Bildungsfreistellung beantragen?

  • Vollzeit- oder Teilzeitbesch√§ftigte mit Arbeitsst√§tte in Brandenburg nach bestehender Besch√§ftigungsdauer von mind. 6 Monaten
  • Auszubildende
  • in Heimarbeit Besch√§ftigte und diesen gleichgestellte Personen

Wer kann die Bildungsfreistellung nicht in Anspruch nehmen?

  • Beamtinnen und Beamte
  • Richterinnen und Richter
  • Soldaten auf Zeit
  • Zivildienstleistende

Welche Weiterbildungsangebote können besucht werden?

Die Bildungsfreistellung kann nur f√ľr anerkannte organisierte Weiterbildungen erfolgen. 

Unsere Weiterbildungsangebote im Rahmen der Bildungsfreistellung finden Sie hier:

Bildungsfreistellung KVHS Uckermark

Informationen zu allen Bildungsfreistellungsangeboten in Brandenburg erhalten sie hier:

Suchportal Bildungsfreistellung Brandenburg

Wie wird der Anspruch auf Bildungsfreistellung geltend gemacht?

Beim Arbeitgeber ist mindestens 6 Wochen vor Weiterbildungsbeginn ein Antrag zu stellen. Hierzu erhalten Sie vom Veranstalter eine Anmeldebest√§tigung, aus der titel, Zeitraum und Anerkennung hervorgehen. Nach Teilnahme an der Veranstaltung stellt der Weiteribldungsanbieter kostenfrei eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber aus.

Nur in zwingenden Gr√ľnden darf der Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsfreistellung ablehnen. Derartige Gr√ľnde sind z.B. vorrangige Urlaubsanspr√ľche anderer Besch√§ftigter oder andere zwingende betriebliche Belange. Die Ablehnung muss dem Besch√§ftigten sp√§testens zwei Wochen nach Antragstellung vom Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt werden. Die Bildungsfreistellung ist dann zu einem anderen Zeitpunkt zu gew√§hren.

Weitere Informationen zur Bildungsfreistellung erhalten Sie in der unten befindlichen Grafik oder direkt beim Ministerium f√ľr Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.